Ärzte Zeitung online, 12.04.2010

Sieben Tote bei Zugunglück in Südtirol - Update

BOZEN (dpa). Mindestens sieben Menschen sind am Montag bei einem Zugunglück in Südtirol in Italien ums Leben gekommen. Der Regionalzug war im Meraner Land von herabstürzenden Felsmassen aus den Schienen geworfen worden, berichteten italienische Medien.

"Ein Wagen wurde bei dem Felssturz direkt getroffen", sagte der Bozener Rettungshelfer Florian Schrofenneger dem italienischen Fernsehsender Sky TG24. Die Hilfsmannschaften schlossen weitere Todesopfer nicht aus. Dutzende Menschen seien verletzt worden, mindestens fünf von ihnen schwer. Sie wurden auf die Krankenhäuser der Gegend verteilt.

Ob auch deutsche Touristen in dem Regionalzug fuhren, war zunächst unklar. Bäume in Gleisnähe sollen verhindert haben, dass ein Waggon in das Kiesbett des Etsch gedrückt wurde, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Nach den ersten Angaben erfassten die Felsmassen den Regionalzug R108 auf dem Weg von Malles nach Meran in einer engen Schlucht. Die angrenzende Straße wurde gesperrt, damit die Rettungsmannschaften zu dem Unfallort gelangen können. Die eingleisige Bahnlinie, auf der sich das Unglück ereignete, gehört zu den modernsten Südtirols.

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