Ärzte Zeitung online, 14.04.2010

China: 300 Tote nach Erdbeben

PEKING (dpa). Nach einem schweren Erdbeben am Mittwochmorgen in Nordwestchina ist die Zahl der Toten auf etwa 300 gestiegen. Etwa 8000 Menschen wurden verletzt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Erdstöße der Stärke 7,1 überraschten die Menschen in den frühen Morgenstunden in der tibetischen Präfektur Yushu in der Provinz Qinghai. Die Zahl der Toten und Verletzten dürfte noch weiter steigen. Viele Opfer wurden unter den Trümmern vermutet.

"Die meisten Häuser sind eingestürzt. Wir suchen nach Verschütteten", berichtete ein Sprecher des Katastrophenzentrale von Yushu telefonisch der Nachrichtenagentur dpa in Peking.

In der Stadt Jiegu sind nach Radioberichten zwischen 80 bis 90 Prozent der Häuser zerstört. Inzwischen läuft die Erdbebenhilfe an. Aus Nachbarprovinzen werden Bergungsteams und Hilfsmaterial entsandt. Die Regierung in Peking kündigte an, 5000 Zelte sowie Decken und Mäntel schicken zu wollen. Die Lage vor Ort wurde als chaotisch beschrieben.

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