Ärzte Zeitung online, 17.04.2010

Kein Ende des Vulkan-Ausbruchs in Sicht

REYKJAVIK (dpa). Die in ganz Europa für den Flugverkehr erhoffte Entwarnung aus Island bleibt vorerst aus. Der Gletschervulkan stößt auch am Samstag weiter eine gewaltige Säule mit Rauch und Asche in die Atmosphäre. Wie das Meteorologische Institut in Reykjavik am Samstagmorgen mitteilte, wurden in der Nacht keine Veränderungen der Aktivitäten unter dem Eyjafjalla-Gletscher beobachtet.

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Satellitenbild der Aschewolke, die Nordeuropa und Deutschland erreicht. Der Vulkan ist auf diesem Bild nicht zu sehen. © dpa

Der Wind weht weiter in südliche Richtung. Das bedeutet, dass die Aschewolke weiter auf den europäischen Kontinent zutreibt. Das Wetter im Vulkangebiet im südlichen Island sei gut, hieß es aus Reykjavik weiter. Damit fällt vorerst auch Regen als Hoffnung für den Flugverkehr aus. Er würde das Aufsteigen der Vulkanwolke in große Höhen und damit die Ausbreitung über Europa verhindern.

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