Ärzte Zeitung, 21.04.2010

Fundsache

Aus Versehen einen Hoden amputiert

Anstelle einer Zyste soll ein jordanischer Arzt in Großbritannien einem Patienten den rechten Hoden herausgenommen haben, berichtet "BBC News". Die OP-Schwester habe ihm nur kurz den Rücken zugewandt, um Nahtmaterial zu holen, dann sei der Hoden bereits herausgetrennt gewesen. Der Fall von Dr. Suleiman Al Hourani am Fairfield General Hospital in Bury in der Region von Manchester aus dem Jahr 2007 wird jetzt vor einem General Medical Council verhandelt. Zur Kündigung durch die Klinik kam es einen Monat nach der Op, weil der Absolvent der Jordanischen University of Science and Technology zwei Schachteln Dihydrocodein gestohlen hatte. Bereits vorher sei der Arzt aufgefallen, als er einem Patienten 10 mg des Sedativums Midazolam verordnet, sich davon aber selbst 2  mg injiziert habe. Der Verhandlung blieb der Arzt jetzt fern. Er soll heute in Jordanien praktizieren. (eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »