Ärzte Zeitung online, 22.04.2010

Schneesturm behindert Hilfe im Erdbebengebiet - 2183 Tote

PEKING (dpa). Ein heftiger Schneesturm hat am Donnerstag die Hilfe für die Erdbebenopfer im tibetischen Hochland behindert und das Schicksal der Obdachlosen erschwert. Die Zahl der Toten des Erdbebens der Stärke 7,1 vor gut einer Woche stieg unterdessen auf 2183.

Unter den Trümmern wurden weiterhin 84 Menschen vermisst, wie die Einsatzzentrale in der schwer betroffenen Präfektur Yushu nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Mehr als 12 100 Menschen wurden verletzt, davon 1434 schwer.

In dünnen Zelten suchten die Überlebenden am Donnerstag Zuflucht vor den schweren Schneefällen und heftigen Winden, die über das in 4000 Meter Höhe gelegene Erdbebengebiet fegten. Schnee und Eis auf den Straßen behinderten den Verkehr der Lastwagen mit Hilfsgütern. Weitere Schneefälle werden für Freitag und Samstag erwartet. Nach Angaben der Regierung in Peking haben Bergungskräfte inzwischen alle betroffenen Dörfer erreicht.

Topics
Schlagworte
Panorama (30367)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »