Ärzte Zeitung online, 06.05.2010

New Yorker Brücke wegen verdächtigem Lastwagen geschlossen

NEW YORK (dpa). Erneut Angst vor einer Bombe in New York. Die Polizei schloss am späten Mittwochabend für rund zwei Stunden die Robert-F.-Kennedy-Brücke wegen eines verlassenen, verdächtigen Lastwagens. Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, entschieden die New Yorker Behörden, dass von dem Lastwagen keine Gefahr ausging.

Ein Bombenentschärfungsteam war an den Ort entsandt worden, nachdem ein Mitarbeiter einer Mautstelle starken Benzingeruch festgestellt hatte. Der Lastwagen mit Nummernschildern von Arizona wollte über die auch als Triborough-Brücke bekannte Verbindung von der Bronx nach Manhattan. Der Fahrer sei plötzlich vom Wagen weggerannt, sagten Augenzeugen. Warum der Mann weglief, war unklar.

Am Samstagabend war ein Anschlag auf dem New Yorker Times Square fehlgeschlagen. Ein Polizist hatte nach dem Hinweis eines Straßenhändlers mitten auf dem belebten Times Square einen Geländewagen entdeckt, in dem ein Karton qualmte. Die Polizei räumte den Platz in Manhattan sofort. Spezialisten fanden einen Sprengsatz aus Propangasflaschen und Benzinkanistern, der jedoch nicht funktioniert hatte. Der Platz wurde stundenlang gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Anfang der Woche wurde ein in Pakistan geborener US-Bürger mit dem Namen Faisal Shahzad in diesem Zusammenhang festgenommen. Er sei auf dem New York John-F-Kennedy-Flughafen gefasst worden, als er versucht habe, nach Dubai zu fliegen.

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