Ärzte Zeitung online, 26.05.2010

Der Plattwurm als Vorbild für die Medizin

MÜNSTER (dpa). Er ist ein Meister der Selbstheilung: Schneidet man einen Plattwurm in mehrere Teile, wächst aus jedem Stück ein neues Tier. Mit dem "zellulären Tausendsassa" und seinen ungewöhnlichen Fähigkeiten beschäftigen sich seit Mittwoch Wissenschaftler aus zehn Ländern bei der ersten internationalen Plattwurm-Tagung in Münster.

"Wir hoffen Mechanismen in Plattwürmern zu finden, die auch zur Selbstheilung des Menschen dienen können", sagte Kerstin Bartscherer vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin am Dienstag in Münster. Langfristig könnten die Ergebnisse in der Medizin zur Heilung von Parkinson oder Querschnittslähmung angewandt werden, hoffen die Wissenschaftler.

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)
Krankheiten
Morbus Parkinson (986)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »