Ärzte Zeitung online, 31.05.2010

Bewährungsprobe für Oder-Deiche hält an

FRANKFURT/ODER (dpa). Die Deiche an der Oder haben der Flutwelle bisher standgehalten. Die Gefahr sei aber noch nicht vorbei, betonte der Präsident des Landesumweltamtes in Brandenburg, Matthias Freude, am Montag im Inforadio des RBB.

Wegen des zu erwartenden Zuflusses aus der Warthe in die Oder werde die Alarmbereitschaft noch etwa eine Woche andauern. Die Deiche seien an dieser Stelle von Grund auf erneuert worden. Passieren könne dennoch immer etwas, meinte Freude.

Mittlerweile sind mehr als 1100 Helfer im Einsatz, seit Mittwoch haben insgesamt fast 4000 Menschen angepackt. Das Landeskatastrophenschutzlager in Beeskow gab seit Beginn des Hochwassers rund 300 000 Sandsäcke, 26 Pumpen, fünf Notstromaggregate, eine Sandsackfüllmaschine sowie Deichfolien aus.

Die Flut wandert nach Norden, während im Süden Brandenburgs, oberhalb der Warthe-Mündung, die Wassermassen bereits zurückgegangen sind. Allerdings gilt nach wie vor die höchste Alarmstufe 4. Am Tag könnte es auch im Raum Frankfurt (Oder) Entwarnung geben. Dagegen erreicht das Hochwasser im Norden die Uckermark, bei Gartz wurde vom Landkreis um 04.00 Uhr die niedrigste Alarmstufe 1 ausgerufen.

Die Flutwelle der polnischen Warthe wird in etwa fünf bis sechs Tagen auf das Oder-Hochwasser im polnischen Kostrzyn treffen. Das wird den Rückgang des Hochwassers verzögern.

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