Ärzte Zeitung online, 11.06.2010

Apotheker und NADA raten von "Internet-Nahrung" ab

BERLIN (dpa). Sportler sollten auf Nahrungsergänzungsmittel aus dubiosen Internetquellen verzichten, um keine gefälschten Präparate zu bekommen. Davor warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) gemeinsam mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA).

Apotheker und NADA raten von "Internet-Nahrung" ab

Der ABDA warnt vor gefälschten Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Internet.

© Martin Fally / fotolia.com

"Sportler können sich vor Verunreinigungen mit Doping-Substanzen schützen, indem sie legale Vertriebswege nutzen", sagte ABDA-Vizepräsident Friedemann Schmidt. Jeder Apotheker könne beim Hersteller eines Nahrungsergänzungsmittels dessen genaue Zusammensetzung erfragen.

Eine Präparat-Fälschung liegt auch dann vor, wenn Substanzen ohne Deklaration beigemengt sind. In 634 NADA-Stichproben bei Nahrungsergänzungsmitteln wurden in etwa 15 Prozent aller Fälle verbotene muskelaufbauende Steroide (Anabolika) nachgewiesen. Die unter das Dopingverbot fallenden Substanzen waren nicht auf der Packung deklariert.

Pressemitteilung der ABDA

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