Ärzte Zeitung online, 11.06.2010

19 Entzugspatienten in Mexiko erschossen

MEXIKO-STADT (dpa). Etwa 35 Bewaffnete haben eine Entzugsklinik in der mexikanischen Stadt Chihuahua überfallen und 19 Patienten erschossen. Weitere sechs Patienten seien verletzt worden, teilten die Behörden am Freitag mit.

Die Unbekannten seien am Vortag in die Klinik "Fe y Vida" (Glaube und Leben) eingedrungen und hätten ihre Opfer gezwungen, sich auf den Fußboden zu legen. Dann haben sie die Menschen mit automatischen Waffen erschossen, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa sagte. Die Stadt Chihuahua liegt 1400 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt.

Nach ersten Erkenntnissen der Behörden handelte es sich um eine Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Drogenkartellen. Die Täter hätten mehrere schriftliche Botschaften hinterlassen, in denen die Opfer als Mitglieder der Drogenbande "Mexicles" bezeichnet wurden. Diese Gruppe gehört zum Kartell von Sinaloa. In Mexiko kommt es bei Kämpfen zwischen Drogenbanden immer wieder zu Massenmorden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »