Ärzte Zeitung online, 11.06.2010

19 Entzugspatienten in Mexiko erschossen

MEXIKO-STADT (dpa). Etwa 35 Bewaffnete haben eine Entzugsklinik in der mexikanischen Stadt Chihuahua überfallen und 19 Patienten erschossen. Weitere sechs Patienten seien verletzt worden, teilten die Behörden am Freitag mit.

Die Unbekannten seien am Vortag in die Klinik "Fe y Vida" (Glaube und Leben) eingedrungen und hätten ihre Opfer gezwungen, sich auf den Fußboden zu legen. Dann haben sie die Menschen mit automatischen Waffen erschossen, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa sagte. Die Stadt Chihuahua liegt 1400 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt.

Nach ersten Erkenntnissen der Behörden handelte es sich um eine Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Drogenkartellen. Die Täter hätten mehrere schriftliche Botschaften hinterlassen, in denen die Opfer als Mitglieder der Drogenbande "Mexicles" bezeichnet wurden. Diese Gruppe gehört zum Kartell von Sinaloa. In Mexiko kommt es bei Kämpfen zwischen Drogenbanden immer wieder zu Massenmorden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »