Ärzte Zeitung online, 16.06.2010

Zehn Tote nach sintflutartigen Regenfällen in Südfrankreich

PARIS (dpa). Ein schweres Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen hat im Südosten Frankreichs mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Vier Bewohner des besonders stark betroffenen Gebiets um die Stadt Draguignan herum wurden am Mittwochmorgen noch vermisst. Die Behörden sprachen von einem der schwersten Unwetter seit mehr als zehn Jahren.

Im Laufe des Dienstags hatten sich nach starken Regenfällen riesige Wassermassen durch einige Orte gewälzt. Autofahrer mussten ihre Fahrzeuge abstellen und sich in Treppenhäuser flüchten. Zahlreiche Straßen wurden gesperrt. Hunderte Reisende saßen an Bahnhöfen fest, weil keine Züge mehr fuhren. Die Rettungskräfte in der Region rückten nach eigenen Angaben zu hunderten von Einsätzen aus. Noch am Mittwoch waren 200 000 Haushalte ohne Strom.

Am schlimmsten traf es das direkt an der Mittelmeerküste gelegene Département Var. Dort wurden auch die Leichen der Unwetter-Opfer gefunden. Die Behörden forderten die Bewohner zeitweise auf, ihre Häuser und Wohnungen nicht zu verlassen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30167)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »