Ärzte Zeitung online, 28.06.2010

Protest gegen Sparpläne in Spanien

MADRID (dpa). Aus Protest gegen die drastischen Sparpläne in Spanien sind die Mitarbeiter der Madrider U-Bahn in den Streik getreten. Der Ausstand sorgte am Montag für lange Staus in der Innenstadt und auf den Zufahrtsstraßen in die spanische Hauptstadt, weil zahlreiche Menschen auf das Auto umstiegen.

In der U-Bahn selbst hielten sich die Behinderungen dagegen in Grenzen, da die Regierung der Region Madrid die Mitarbeiter zu Mindestdiensten verpflichtete. Die Hälfte aller Züge musste fahren.

Mit dem dreitägigen Streik protestieren die Gewerkschaften gegen Gehaltskürzungen von durchschnittlich fünf Prozent für die etwa 7500 Beschäftigten der Madrider Metro. Im Kampf gegen die Schuldenkrise hatte die sozialistische Regierung Spaniens im Mai unter anderem beschlossen, die Löhne der Beamten zu reduzieren. Diese Kürzung will die konservative Regionalregierung Madrids nun auf die Mitarbeiter der U-Bahn ausweiten.

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