Ärzte Zeitung online, 28.06.2010

Protest gegen Sparpläne in Spanien

MADRID (dpa). Aus Protest gegen die drastischen Sparpläne in Spanien sind die Mitarbeiter der Madrider U-Bahn in den Streik getreten. Der Ausstand sorgte am Montag für lange Staus in der Innenstadt und auf den Zufahrtsstraßen in die spanische Hauptstadt, weil zahlreiche Menschen auf das Auto umstiegen.

In der U-Bahn selbst hielten sich die Behinderungen dagegen in Grenzen, da die Regierung der Region Madrid die Mitarbeiter zu Mindestdiensten verpflichtete. Die Hälfte aller Züge musste fahren.

Mit dem dreitägigen Streik protestieren die Gewerkschaften gegen Gehaltskürzungen von durchschnittlich fünf Prozent für die etwa 7500 Beschäftigten der Madrider Metro. Im Kampf gegen die Schuldenkrise hatte die sozialistische Regierung Spaniens im Mai unter anderem beschlossen, die Löhne der Beamten zu reduzieren. Diese Kürzung will die konservative Regionalregierung Madrids nun auf die Mitarbeiter der U-Bahn ausweiten.

Topics
Schlagworte
Panorama (30363)
Organisationen
Metro (61)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »