Ärzte Zeitung, 15.07.2010

Kassen prüfen Regressansprüche gegen die Bahn

BERLIN (dpa). Krankenkassen erwägen Regressansprüche gegen die Bahn, wenn Versicherte wegen zu großer Hitze im ICE kostspielige Behandlungen im Krankenhaus brauchen. "Wenn wir einen konkreten Fall auf den Tisch bekommen, werden wir Regressansprüche gegen die Bahn prüfen", sagte ein DAK-Sprecher. Die Kassen seien schließlich zur Wirtschaftlichkeit verpflichtet. Bei weniger aufwendigen ambulanten Behandlungen mache ein solcher Schritt dagegen keinen Sinn. "Der Versicherte müsste uns informieren", erläuterte der Sprecher. Aus den normalen Abrechnungsdaten könne die Kasse den Fall sonst nicht rekonstruieren. Wenn Schüler bei einer Klassenfahrt betroffen seien, sei die Berufsgenossenschaft zuständig.

Topics
Schlagworte
Panorama (30657)
Organisationen
DAK (1508)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »