Ärzte Zeitung, 19.07.2010

Weitere Vorhersagen durch berühmten Tintenfisch Paul

MOSKAU/OBERHAUSEN (dpa/bee). Der weltberühmte deutsche Tintenfisch Paul kennt nach Angaben einer Moskauer Boulevardzeitung bereits den Sieger der nächsten Präsidentenwahl in Russland. Amtsinhaber Dmitri Medwedew oder Regierungschef Wladimir Putin? Diese Frage stellte die "Komsomolskaja Prawda" der Krake in Oberhausen auf zwei Zetteln, die ein Reporter ans Glas des Aquariums in Oberhausen presste. Fotos davon veröffentlichte das Blatt am Freitag auf seiner Titelseite. "Der Oktopus schwamm flink zu einem Zettel und saugte sich an der Scheibe fest", beschrieb der Reporter. Der Name des "Siegers" bleibe aber bis zur Wahl im Jahr 2012 im Tresor.

Bereits während der Fußball-Weltmeisterschaft hatten Moskauer Medien groß über die Entscheidungen der Krake berichtet. Die Mehrzahl der Russen gilt als extrem abergläubisch. So bietet ein Oligarch für Paul 500 000 Euro. Auch in Spanien wird er hoch gehandelt, von hier kommt ein Angebot über rund 30 000 Euro. Der Tintenfisch gilt aber als unverkäuflich.

Das achtarmige Tier hatte als "Orakel" mehrere korrekte Vorhersagen zu Spielen der vergangenen Fußball-WM getroffen, so auch den künftigen Weltmeister Spanien vorhergesagt. Weltweit bekannt wurde Paul, als er einen Sieg der DFB-Elf gegen Argentinien im Viertelfinale voraus- sagte. In Spanien wurde Paul auch bei den WM-Siegesfeiern geehrt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »