Ärzte Zeitung online, 06.08.2010

Ökonom: Milliarden-Gaben von Superreichen sind US-Phänomen

BASEL (dpa). Milliarden-Gaben von Superreichen wie Bill Gates und Warren Buffett sind nach Einschätzung eines Philanthropie-Experten ein US-Phänomen. Die ungewöhnliche Rekrutierungsaktion von Gates und Buffett, die 40 Milliardäre zur Abgabe ihres halben Vermögens überredet haben, ist aus Sicht des Ökonomen Georg von Schnurbein ein ehrlich gemeintes Bekenntnis zur Hilfe.

Philanthropie in einer derartigen Größenordnung sei allerdings in Europa oder Asien kaum vorstellbar. "In Deutschland würde so eine Initiative wohl nicht funktionieren", sagte der Experte für Stiftungsmanagement und Leiter des Zentrums für Philanthropie und Stiftungswesen an der Universität Basel der Nachrichtenagentur dpa.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »