Ärzte Zeitung online, 11.08.2010

Auch Brände in radioaktiv verseuchten Gebieten

MOSKAU (dpa). Die Waldbrände in Russland haben auch in radioaktiv verseuchten Gebieten gewütet. Allein in der Gegend der Stadt Brjansk nahe der Grenze zu Weißrussland und der Ukraine seien vor wenigen Tagen 28 Brände auf einer Fläche von 269 Hektar gezählt worden.

Das teilte die russische Waldschutzbehörde am Mittwoch nach Angaben der Agentur Interfax mit. Die Region gilt wegen der Strahlung durch die Atomkatastrophe im nahe gelegenen ukrainischen Tschernobyl 1986 als eine der gefährlichsten der Welt.

Auch in anderen Regionen mit radioaktiver Strahlung habe es Brände gegeben, etwa in der Gegend von Tscheljabinsk am Ural. Dort befinden sich mehrere Atomanlagen. "Es gibt Karten der Verschmutzung, es gibt Karten der Feuer", hieß es. Zuvor hatte bereits die Umweltschutzbehörde Greenpeace der Darstellung des obersten Amtsarztes Gennadi Onischtschenko widersprochen, es gebe keine Feuer im Raum Brjansk.

Lesen Sie dazu auch:
Hunderte Feuer in Russland - Vorwürfe von Greenpeace

Topics
Schlagworte
Panorama (30167)
Organisationen
Interfax (66)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »