Ärzte Zeitung online, 12.08.2010

Experten erwarten allmähliche Erholung bei Computerspielen

BERLIN (dpa). Die Experten der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) erwarten eine allmähliche Erholung im Geschäft mit Computerspielen. Im vergangenen Jahr gaben die Verbraucher in Deutschland für Spiele-Software und Online-Games 2,4 Prozent weniger aus als 2008, bei einem Volumen von insgesamt 1,8 Milliarden Euro.

Das sei der erste Rückgang der Branche seit sieben Jahren, erklärte PwC anlässlich der am Mittwoch nächster Woche beginnenden Branchenmesse Gamescom in Köln. Für das laufende Jahr sei mit einer minimalen Steigerung um 0,4 Prozent auf knapp 1,81 Milliarden Euro zu rechnen.

"Viele Konsumenten übten sich in Zurückhaltung, und auch Spielehersteller brachten aufgrund des schwierigen Marktumfelds weniger neue Titel auf den Markt", erklärte PwC-Experte Werner Ballhaus. Für 2011 erwartet PwC ein Wachstum von 1,5 Prozent, ab 2012 aber auch wieder Wachstumsraten von mehr als fünf Prozent. Damit rangiere Deutschland beim Spiele-Umsatz nach wie vor hinter Großbritannien und Frankreich, erklärte PwC. Die stärksten Impulse sollen dabei vom Online-Spielen ausgehen, gerade auch im mobilen Internet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »