Ärzte Zeitung online, 19.08.2010

Medienberater von Duisburg nimmt seinen Hut

DUISBURG (dpa). Die Informationspolitik der Stadt Duisburg sorgt weiter für Schlagzeilen: Nach einem Bericht der "Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung" am Donnerstag soll der frühere Düsseldorfer "Focus"-Korrespondent Karl-Heinz Steinkühler sein Mandat als Medienberater der Stadt bereits wieder beendet haben.

Sein Engagement über eine Düsseldorfer Anwaltskanzlei war erst vergangene Woche bekannt geworden. Angeblich sei mangelnde Offenheit der Stadtspitze gegenüber Steinkühlers Agentur die Ursache für das Ende der Zusammenarbeit, schreibt die NRZ.

Die Stadt wollte sich zu dem Bericht nicht äußern und verwies an die Kanzlei. Auch dort war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Agentur Steinkühlers selbst war am Donnerstagvormittag nicht zu erreichen.

Am Nachmittag wollen sich in Duisburg Bürger vor dem Rathaus versammeln und für ein Mahnmal auf der Loveparade-Unglücksrampe demonstrieren. Angemeldet wurden mehr 1500 Teilnehmer. Bislang ist lediglich eine Gedenktafel am Unglücksort geplant.

Der zuständige "Bürgerkreis Gedenken", in dem mehrere Bürgergruppen und die Stadt vertreten sind, will erst in den kommenden Monaten über den endgültigen Standort einer Gedenkstätte entscheiden. Bei der Loveparade am 24. Juli kamen 21 Menschen ums Leben.

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Duisburg verbietet Veröffentlichung von Loveparade-Dokumenten

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