Ärzte Zeitung online, 01.09.2010

4200 Tote und Vermisste nach Unwettern in China

PEKING (dpa). Durch Überschwemmungen und Erdrutsche hat es in China in diesem Sommer mehr als 4200 Tote und Vermisste gegeben. Rund 230 Millionen Chinesen seien von Unwettern betroffen gewesen, berichtete das Verwaltungsministerium nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag in Peking. Bislang seien 3185 Tote bestätigt. Weiterhin würden 1060 Menschen vermisst.

Der direkte wirtschaftliche Schaden der sommerlichen Unwetter wurde auf 350 Milliarden Yuan geschätzt - derzeit umgerechnet 40 Milliarden Euro. 16,5 Millionen Hektar landwirtschaftliche Flächen seien betroffen, berichtete Xinhua. Allein durch eine Schlammlawine am 8. August in Zhouqu in der Provinz Gansu in Nordwestchina kamen 1467 Menschen ums Leben. 298 sind hier bis heute vermisst.

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