Sonntag, 12. Februar 2012
Ärzte Zeitung online, 03.09.2010

IWF bietet Pakistan Katastrophenhilfe an

WASHINGTON (dpa). Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat der pakistanischen Regierung 450 Millionen Dollar Katastrophenhilfe angeboten. Dies gab der Währungsfonds am Donnerstag nach einem Gespräch zwischen IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn und Finanzminister Abdul Hafeez Shaikh bekannt. Die Katastrophenhilfe muss noch vom IWF-Exekutivrat gebilligt werden.

Das Geld soll zusätzlich zu einem 2008 gewährten Darlehen in Höhe von 10 Milliarden Dollar (7,9 Milliarden Euro) gezahlt werden. Pakistan und der IWF verhandeln derzeit über eine mögliche Umstrukturierung dieses Darlehens. Verhandlungen über die Auszahlung der nächsten Tranche im Werte von 1,7 Milliarden Dollar sollte noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, sagte Strauss-Kahn nach dem Gespräch mit dem pakistanischen Minister.

Bei dem Treffen in Washington ging es vor allem um die Auswirkungen der verheerenden Überschwemmungen auf die Volkswirtschaft Pakistans. Die Katastrophe werde sich ernsthaft auf die Konjunktur auswirken, sagte Strauss-Kahn, unter anderem, weil die Fluten große Beschädigungen an der Infrastruktur hinterlassen haben. Die pakistanische Regierung schätzt, dass sich die Kosten für den Wiederaufbau auf etwa 15 Milliarden Dollar belaufen könnten.

Die auch in Washington ansässige Weltbank hatte am Mittwoch ihre Nothilfe für Pakistan auf insgesamt eine Milliarde Dollar erhöht.

Lesen Sie dazu auch (mit Liste Spendenkonten):
Unicef: Acht Millionen Kinder leiden in Pakistan

| Share
Topics
Schlagworte
Panorama (19848)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Neue Ära in der Schlaganfall-Therapie?

Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern! mehr »

112 - Heute ist Europäischer Notruf-Tag

Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar. mehr »

Streit um frühe Nutzenbewertung eskaliert

Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) scharf kritisiert. Das Institut missachte Standards der evidenzbasierten Medizin. Das IQWIG kontert: Die Vorwürfe sind unsachlich. mehr »