Ärzte Zeitung online, 08.09.2010

Deutsche wollen mit Urne umziehen

KÖNIGSWINTER (dpa). 63 Prozent der Bundesbürger fänden es gut, wenn man die Urne mit der Asche eines verstorbenen Angehörigen bei einem Umzug mitnehmen könnte. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage unter 1000 Bundesbürgern im Auftrag der Verbraucherinitiative Aeternitas.

"In der Praxis werden solche Umbettungen nur sehr selten erlaubt", sagte Aeternitas-Sprecher Alexander Helbach am Mittwoch in Königswinter. Da aber immer mehr Leute aus beruflichen Gründen umziehen müssten, sei dies zunehmend ein Problem.

Denn fast 60 Prozent der Bevölkerung legten Wert darauf, mehrmals im Jahr zum Grab der Angehörigen zu gehen. 16 Prozent besuchen demnach sogar jede Woche den Friedhof.

Aeternitas ist nach eigenen Angaben ein gemeinnütziger Verein, der sich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Homepage des Vereins Aeternitas

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »