Ärzte Zeitung online, 08.09.2010

331 Menschen in Deutschland ertrunken

HANNOVER (dpa). 331 Menschen sind in Deutschland bis Mitte August bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) waren das 22 weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die meisten Menschen ertranken in den Sommermonaten.

Am häufigsten passierten Badeunfälle an unbewachten Badestellen von Flüssen, Seen, Kanälen und Bächen. An Nord- und Ostsee kamen in dem Zeitraum mehr Menschen ums Leben als in den vergangenen Jahren. Ertranken in diesem Jahr bis Mitte August 23 Menschen - waren es im Vorjahreszeitraum 8.

Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Schwimmbädern war ebenfalls höher: 17 Menschen ertranken bis Mitte August - im Vorjahreszeitraum waren es 10.

Trauriger Spitzenreiter bei den Badeunfällen ist Bayern mit 63 tödlichen Unfällen am Wasser (jeweils Vorjahreszeitraum: 66), gefolgt von Niedersachsen mit 47 (41) und Nordrhein-Westfalen mit 39 Fällen (48).

Topics
Schlagworte
Panorama (30657)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »