Ärzte Zeitung online, 27.09.2010

Schwangere Autofahrerin im Westjordanland beschossen

JERUSALEM (dpa). Im Westjordanland ist eine schwangere israelische Autofahrerin (35) gemeinsam mit ihrem Ehemann durch Schüsse verletzt worden.

Der Angriff ereignete sich am Sonntag in der Nähe einer jüdischen Siedlung südlich der Stadt Hebron. Die Schüsse fielen wenige Stunden vor dem offiziellen Ende des zehnmonatigen Baustopps für jüdische Siedlungen im Westjordanland.

Dem Paar gelang es, nach dem mutmaßlich von palästinensischen Extremisten verübten Anschlag weiter mit dem Wagen zu einem Krankenhaus zu fahren. Es war der dritte Angriff auf jüdische Siedler im Westjordanland innerhalb der vergangenen vier Wochen.

Ende August waren vier Israelis, zwei Männer und zwei Frauen, in ihrem Auto in der Nähe der Siedlerhochburg Kiriat Arba erschossen worden. Der Anschlag wurde der radikal-islamischen Hamas zugeschrieben.

Die Organisation lehnt die Anfang September in Washington wieder aufgenommenen Nahost-Friedensgespräche ab. Ebenfalls Anfang September waren zwei Israelis bei der Stadt Ramallah durch Schüsse auf ihr Auto verletzt worden.

Topics
Schlagworte
Panorama (30512)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »