Ärzte Zeitung online, 28.09.2010

Aktionsbündnis fordert mehr weltweite Hilfen gegen Aids

BREMERHAVEN (eb). Mit zahlreichen Protestaktionen am heutigen Dienstag wollen zahlreiche Nichtregierungsorganisationen in Afrika, Asien, den USA und Europa die vollständige Wiederauffüllung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria einfordern.

Die deutsche Aktion finden nach Angaben des Aktionsbündnisses in Bremerhaven statt. Dort werden rund 100 Jugendliche erwartet, die "für eine gerechte Gesundheitspolitik weltweit" demonstrieren wollen. Die Forderung der Nichtregierungsorganisationen lautet: "Gegen Aids, Malaria, Tuberkulose: Den Globalen Fonds aufstocken statt kürzen!"

Das Aktionsbündnis gegen Aids organisiert die Protestaktion im Rahmen der "Global Week of Action" zusammen mit "dance4life", einer weltweiten Jugendbewegung gegen HIV und Aids, sowie einem Jugendprojekt von World Vision.

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose wurde 2002 gegründet und hat seit dem schätzungsweise etwa 5,7 Millionen Menschenleben gerettet. Doch trotz der Erfolge beklagen Nichtregierungsorganisationen Finanzierungslücken.

Große Gebernationen, darunter Deutschland, die USA, Italien und Spanien wollten ihre gemachten Zusagen nicht erhöhen oder sogar verringern, beklagen die Verbänden. Im Oktober steht nun die Wiederauffüllungskonferenz für die Jahre 2011, 2012 und 2013 an.

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