Ärzte Zeitung online, 29.09.2010

Gold und eine halbe Million Euro geschmuggelt

SINGEN (dpa). Die Zöllner hatten offenbar den richtigen Riecher: Bei der Kontrolle eines Ehepaars aus Nordeuropa fanden Beamte des baden-württembergischen Hauptzollamts Singen in deren Auto rund 500 000 Euro sowie zehn Goldbarren im Wert von 312 000 Euro.

Wie das Zollamt am Mittwoch berichtete, kam das Ehepaar aus der Schweiz. Kontrolliert wurde auf der Autobahn 81, also nicht direkt an der Grenze. Das passiert laut Zoll mittlerweile häufiger, nachdem die Schweiz dem Schengen-Abkommen beigetreten ist und an den Grenzübergängen vor allem auf deutscher Seite kaum noch kontrolliert wird.

Der Fahrer hatte zunächst nur angegeben, dass er 5000 Euro bei sich führe. Die Zöllner fanden jedoch Hinweise, dass das falsch war. Schließlich gab das Ehepaar zu, etwa 400 000 Euro bei sich zu haben.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten dann tatsächlich 490 000 Euro, 14 000 Schweizer Franken und zusätzlich noch die Goldbarren. Das Ehepaar konnte nach Hinterlegung von 45 000 Euro für die zu erwartende Geldbuße die Fahrt nach Skandinavien fortsetzen.

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