Ärzte Zeitung online, 01.10.2010

Rettungsassistent: Fast 400 Leichtverletzte in Stuttgart

STUTTGART (dpa). Beim Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21- Gegner sind am Donnerstag nach Angaben eines Rettungsassistenten fast 400 Menschen leicht verletzt worden. Die Polizei sprach dagegen am Mittwochabend von rund 115 Verletzten.

Rettungsassistent Christoph Hoffmann sagte der dpa, 320 Menschen mit Augenverletzungen durch Pfeffersprays seien in einem provisorisch eingerichteten Camp für die Erstversorgung behandelt worden.

Hinzu kämen 40 bis 50 Demonstranten mit anderen Verletzungen, etwa Prellungen, Platzwunden am Kopf, blutige Nasen. Die ersten 50 Opfer seien Schüler einer angemeldeten Demonstration gewesen. 

Stuttgart 21 sieht den Umbau des Kopfbahnhofs in eine unterirdische Durchgangsstation und deren Anbindung an eine ICE-Neubaustrecke nach Ulm vor.

Lesen Sie dazu auch:
Polizei: Tausende Demonstranten in Stuttgart

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