Ärzte Zeitung online, 04.10.2010

Medizin-Nobelpreis an Robert Edwards für Technik zur künstlichen Befruchtung

STOCKHOLM (dpa). Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an den Briten Robert Edwards. Er erhält die Auszeichnung für die Entwicklung der künstlichen Befruchtung. Das teilte das Karolinska-Institut am Montag in Stockholm mit.

Die höchste Auszeichnung für Mediziner ist mit umgerechnet rund einer Million Euro (10 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert.

Im vergangenen Jahr waren drei US-Forscher ausgezeichnet worden. Elizabeth Blackburn, Carol Greider und Jack Szostak hatten herausgefunden, wie Zellen altern und mit welchen Werkzeugen die Zelle diese Alterung steuert.

Am Dienstag und Mittwoch werden die Träger des Physik- und des Chemie-Nobelpreises benannt. Die feierliche Überreichung findet traditionsgemäß am 10. Dezember statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.

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Lesen Sie dazu:
Medizin-Nobelpreis für Vater der IvF

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