Ärzte Zeitung online, 14.10.2010

Welthungerhilfe prangert Vergeudung von Nahrung an

BONN (dpa). Zum Welternährungstag am Samstag prangert die Welthungerhilfe die weltweite Vergeudung und schlechte Verteilung von Nahrungsmitteln an. In reichen Ländern wie Deutschland landeten jährlich 20 Millionen Tonnen Nahrungsmittel auf dem Müll, hieß es in einer in Bonn veröffentlichten Erklärung.

In den Entwicklungsländern würden dagegen bis zur Hälfte aller Lebensmittel auf dem Weg vom Acker bis zum Teller verderben - wegen schlechter Lagerhaltung, mangelnder Transportwege und fehlender Vermarktungsmöglichkeiten.

Es sei ein Skandal, dass knapp eine Milliarde Menschen hungerten, obwohl genug Lebensmittel produziert würden. Daher sei es höchste Zeit, dass die Menschen in den wohlhabenden Staaten Lebensmittel wieder als Wert schätzen lernten und mit allem, was das Essen betreffe, bewusster umgingen.

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