Ärzte Zeitung online, 28.10.2010

Saudische Kliniken rüsten sich für Pilgerfahrt

DSCHIDDA (eb). In Mekka, dem religiösen Zentrum der Muslime, rüsten sich die Kliniken für die diesjährige Pilgerfahrt, die Hadsch. Mehr als 3000 Betten seien für die Pilgerer bereitgestellt worden, berichtet die arabische Tageszeitung "Arab News".

Saudische Kliniken rüsten sich für Pilgerfahrt

Die Kaaba in Mekka: das Ziel der Pilgerer.

© dpa

Alle der 31 Gesundheitseinrichtungen und Kliniken seien auf die Hadsch und mögliche Erkrankungen oder Verletzungen vorbereitet. Allein innerhalb der großen Moschee gibt es demnach fünf Einrichtungen, die den Pilgerern zur Verfügungen stehen. Jeweils fünf weitere Zentren befinden sich an belebten Plätzen Mekkas und der Zufahrtsstraße von der Hafenstadt Dschidda.

An allen Zugangswegen und Flughäfen wurden dem Bericht zufolge medizinische Servicestellen eingerichtet. "Dort sollen alle Besucher untersucht werden", sagte der Leiter der lokalen Gesundheitsbehörde, Dr. Khaled bin Obaid Zafar.

Pilgerer, die noch nicht geimpft seien, würden dort auch die nötigen Impfungen erhalten. Dazu zählen in diesem Jahr Meningokokken und Influenza.

Eine hohe Zahl kranker oder ungeimpfter Wallfahrer erwartet Zafar der Zeitung zufolge allerdings nicht. Alle saudischen Botschaften seien angewiesen worden, Visa nur für geimpfte und gesunde Besucher auszustellen.

Lesen Sie dazu auch:
Impfpflicht für die Hadsch: Influenza und Meningokokken
Saudi-Arabien nicht nur für Pilger ein Magnet

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »