Ärzte Zeitung online, 06.11.2010

Innovazione mortale: Software berechnet Verwesungsdauer

OSNABRÜCK (dpa). Um die Verwesungsdauer von Leichen auf Friedhöfen besser berechnen zu können, entwickeln Forscher der Hochschule Osnabrück eine neue Software.

Das Programm mit dem Namen "RuheSoft" solle die Verwesungszeiten abhängig von den lokalen Gegebenheiten voraussagen, teilte die Hochschule mit. Damit könne die Friedhofsplanung erleichtert werden.

In Deutschland werden Gräber in der Regel nach 25 Jahren neu belegt, weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass nach dieser Zeit der Leichnam komplett verschwunden ist. Je nach Bodenbeschaffenheit kann dieser Prozess aber auch länger dauern - rund 75 Jahre in tonigem Boden zum Beispiel.

Topics
Schlagworte
Panorama (30159)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »