Ärzte Zeitung online, 09.11.2010

Neues Unglück in Chile: Ein Kumpel verletzt, zwei verschüttet

SANTIAGO DE CHILE (dpa). Nur knapp einen Monat nach der spektakulären Rettung von 33 Kumpeln aus einer chilenischen Mine hat sich ein weiteres Bergwerksunglück in dem südamerikanischen Land ereignet. In dem Bergwerk Los Reyes wurde bei einem Unfall ein Bergmann verletzt, zwei wurden verschüttet.

Das berichteten nationale Medien am Montag unter Berufung auf die Gouverneurin der Region Atacama im Norden des Landes, Ximena Matas. Nach ihren Angaben wurde das Unglück durch Sprengstoff ausgelöst.

Das Bergwerk liege in der Atacamawüste in der Region Puquios 65 Kilometer östlich von der Stadt Copiapó, in deren Nähe auch die Mine San José liegt. Dort waren am 13. Oktober 33 Bergleute nach mehr als zwei Monaten unter Tage mit großem Aufwand gerettet worden. Der glückliche Ausgang der Aktion hatte weltweit Aufsehen erregt.

Die Zeitung "El Mercurio" berichtete unter Berufung auf den regionalen Leiter der Katastrophenschutzbehörde, Carlos García, Rettungskräfte seien zu dem Bergwerk unterwegs.

Topics
Schlagworte
Panorama (30664)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »