Ärzte Zeitung online, 09.11.2010

Uni Leipzig bietet Erstsemestern auch Sächsisch-Kurs

LEIPZIG (dpa). Im Werben um mehr westdeutsche Studenten bietet die Universität Leipzig zugezogenen Erstsemestern auch einen Sächsisch-Kurs an. Die Studienanfänger sollen dabei verstehen lernen, was es heißt, wenn ihnen im Alltag ungewohnte Laute wie etwa "färdsch" (fertig), "fischelant" (gewitzt) oder "mudln" (vor sich hin arbeiten) zu Ohren kommen.

Die Lektion in sächsischer Mundart ist Teil der Kampagne "Abenteuer Fernost", mit der sich die vom Schülerrückgang besonders betroffenen Ost-Hochschulen um Studieninteressenten aus dem Westen bemühen. Aktuell hätten sich rund 800 Anfänger aus dem Westen für ein Studium in Leipzig entschieden, teilte die Hochschule am Montag mit. Früher seien es im Schnitt nur halb so viele gewesen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30162)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »