Ärzte Zeitung online, 07.12.2010

EU-Minister beraten über Lebensmittelkennzeichnung

BRÜSSEL (dpa). Eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln wollen die EU-Verbraucherminister am Dienstag, 7. Dezember in Brüssel beschließen. Künftig sollen EU-Bürger beim Einkauf Dickmacher leicht erkennen. Dann müssen Hersteller auf jedem Produkt den Gehalt an Energie, Fett, Kohlenhydraten, Zucker und Salz auflisten. Falscher Käse oder Schinken muss ebenfalls gekennzeichnet werden.

Auch bei nicht-verpackter Ware sollen die Produzenten die wichtigsten allergieauslösenden Stoffe nennen. Eine Kennzeichnung in Ampelfarben, die Ernährungsexperten fordern, ist aber vom Tisch. An dem Treffen nimmt auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) teil.

Stellungnahme des Bundesverbraucherministeriums zur Lebensmittelkennzeichnung

Lesen Sie dazu auch:
EU-Gesundheitsminister: Käse-Imitat muss künftig auch so heißen

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