Ärzte Zeitung, 14.12.2010

IPPNW kritisiert Bericht der Bundesregierung zu Afghanistan

BERLIN (bee). Die Ärzteorganisation IPPNW hat die Bundesregierung für den aktuellen "Fortschrittsbericht Afghanistan" kritisiert. In dem Bericht, der sich auch mit der Gesundheitsversorgung beschäftigt, werden "klare Fortschritte" bei der Versorgung, hohe Impfraten und gestiegene Lebenserwartung beschrieben.

Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der deutschen IPPNW-Sektion, kritisiert, dass die eigentlichen - und oftmals deutlich höheren - Zielvorgaben der WHO nicht erwähnt werden. Auch werde nicht auf die Auswirkungen des Krieges auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung eingegangen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »