Ärzte Zeitung online, 21.12.2010

EU will Stopp gefährlicher Insektensprays

BRÜSSEL (dpa). Insekten und Schimmelpilze sollen in der EU künftig nur noch mit umweltschonenden Chemikalien bekämpft werden. Besonders schädliche Substanzen, die die Gesundheit der Menschen oder die Umwelt gefährden, werden verboten.

Eine entsprechende Verordnung haben die EU-Umweltminister bei ihrem Treffen am Montag in Brüssel beschlossen. Den Plänen muss das Europaparlament noch zustimmen.   

Vorgesehen sind erstmals Regeln für die Zulassung sogenannter Biozide in der EU. Dabei geht es um Mittel zur Schädlingsbekämpfung und Desinfektion. Die neuen Vorgaben sollen auch für behandelte Produkte wie Schlafsäcke gelten. Importwaren wie zum Beispiel Textilien aus Asien dürfen grundsätzlich nur noch mit solchen Pulvern und Sprays behandelt sein, die auch in der EU zugelassen sind.

EU-weit werden Chemikalien verboten, die Krebs auslösen, das Erbgut verändern, die Furchtbarkeit stören sowie langlebig sind und sich in Nahrungsmitteln anreichern. Die EU-Chemikalienagentur soll diese Voraussetzungen prüfen. Nur wenn es keine Alternative gibt, dürfen die Mitgliedstaaten bestimmte Biozide dennoch zulassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »