Ärzte Zeitung online, 23.12.2010

Deutsche Krankenwagen und mobile Kliniken für bessere Versorgung in Ghana

FRANKFURT/MAIN (maw). Mehr als 150 Krankenwagen werden derzeit in Deutschland umgerüstet, um dann in Ghana zu einer verbesserten Gesundheitsversorgung beizutragen. Finanziert wird das zehn Millionen Euro schwere Projekt von der KfW IPEX-Bank, ein Mitglied der KfW-Gruppe.

Deutsche Krankenwagen und mobile Kliniken für bessere Versorgung in Ghana

Fotomontage eines als Krankenwagen umgebauten VW T5.

© Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH / Quelle: KfW IPEX-Bank

Die Umrüstung der von Volkswagen in Hannover hergestellten VW T5 (zu Krankenwagen) und VW Crafter (zu mobilen Kliniken) werde von der mittelständischen WAS (Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH) durchgeführt, die nach eigenen Angaben als europäischer Marktführer für Umrüstung von Ambulanzfahrzeugen gemeinsam mit der Volkswagen AG bereits bei einer Reihe ähnlicher Projekte weltweit erfolgreich getätigt habe.

Die Fahrzeuge werden nach Umrüstung in drei Teillieferungen ab März 2011 an das ghanaische Gesundheitsministerium übergeben und vom National Ambulance Service (NAS) genutzt. Der NAS benötige dringend Krankenwagen und mobile Kliniken, um die medizinische Versorgung vor allem der Landbevölkerung in Ghana zu verbessern. Ein Großteil der Bevölkerung in den Provinzen habe nur unter erschwerten Umständen Zugang zu medizinischen Dienstleistungen.

Universal Motors Limited, die Volkswagen-Vertretung in Ghana, habe das Projekt initiiert und werde die ordnungsgemäße Ablieferung und Übergabe der Fahrzeuge vor Ort überwachen.

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