Ärzte Zeitung online, 28.12.2010

Anti-Wut-Diät soll aufmüpfigen Elefantenbullen in Kambodscha zähmen

PHNOM PENH (dpa). Ein aggressiver Elefantenbulle, der seinen Besitzer getötet und ein Dorf im Süden Kambodschas terrorisiert hat, ist jetzt hinter Gittern. Wie lokale Medien berichteten, wurde "Sambo" eingefangen und in einen Zoo nahe der Hauptstadt Phnom Penh gebracht. Dort kam der wütende Dickhäuter auf Diät, um ihn zu besänftigen.

Nach Angaben von Tierschützern ist "Sambo" in der sogenannten Musth-Phase. Das ist ist eine Zeit der Aggressivität, die bei Elefantenbullen nach der Pubertät alljährlich von einem Hormonschub ausgelöst wird und mehrere Monate andauern kann. Der "Testosteronbomber" soll bereits kräftig abgenommen haben.

Die Dorfbewohner vermissen "Sambo", obwohl er soviel Zerstörung anrichtete. "Wem sollen wir denn jetzt zusehen, nun da der Elefant weg ist?", wurde ein Dorfbewohner von einem Reporter zitiert.

Topics
Schlagworte
Panorama (30361)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »