Ärzte Zeitung online, 03.01.2011

Panik nach starkem Erdbeben in Chile - Keine Tsumani-Warnung

SANTIAGO DE CHILE (dpa). In Chile hat ein Erdbeben der Stärke 7,2 Angst und Panik verbreitet. Zentrum des Bebens war die Region von Araucania, 589 Kilometer von der Hauptstadt Santiago entfernt. Über Schäden war zunächst nichts bekannt. In der Region gab es nach Angaben der nationalen Notstandsbehörde Stromausfälle.

Das Zentrum für Tsunami-Warnungen im Pazifik teilte mit, es werde "kein zerstörerischer pazifikweiter Tsunami erwartet", und es bestehe auch keine Tsunami-Gefahr für Hawaii. Der Erdstoß löste in der Bevölkerung zum Teil Angst aus. Viele Menschen in den Küstengebieten rannten in Panik auf die Straßen.

Im Februar vergangenen Jahres waren bei einem Erdbeben und einem nachfolgenden Tsunami in Chile rund 500 Menschen ums Leben gekommen. Damals wurde eine Stärke von 8,8 gemessen.

Das Beben vom Sonntag ereignete sich den Angaben zufolge um 21.20 Uhr deutscher Zeit in 16,9 Kilometer Tiefe. Sein Epizentrum befand sich nach Angaben des geologischen Dienstes der USA 69 Kilometer nordöstlich der Stadt Temuco.

Topics
Schlagworte
Panorama (30361)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »