Ärzte Zeitung online, 06.01.2011

Vater: Langsame Besserung bei Samuel Koch

BERLIN (dpa). Christoph Koch, der Vater des verunglückten "Wetten, dass..?"-Kandidaten Samuel Koch, hat sich am Donnerstag in einer schriftlichen Stellungnahme zum Gesundheitszustand seines Sohnes geäußert.

Der damals 23-jährige Samuel Koch war am 4. Dezember bei einer spektakulären Wette in der ZDF-Sendung schwer gestürzt und verletzt worden. Er hat Lähmungserscheinungen und wird in einer Schweizer Spezialklinik behandelt. Die Stellungnahme des Vaters:

"Viele besorgte Menschen und zahlreiche Medienvertreter erkundigen sich nach Samuel. Sehr gerne hätten wir zum Jahreswechsel berichtet, wie es ihm geht, aber sein Zustand richtet sich nicht nach Kalendertagen. Bewusstsein, Atmung und Kreislauf werden langsam besser.

In Bezug auf sein Gefühl und seine Beweglichkeit werden wir den Begriff Geduld für uns neu definieren, denn wie bei allen diesen Verletzungen werden wir die Entwicklung abwarten müssen.

Solange er intensive medizinische Betreuung braucht, besuchen ihn nur die engsten Angehörigen. Mutter und Vater sind täglich bei ihm.

Wir bleiben - wie die vielen anderen Menschen, die für ihn beten und hoffen - zuversichtlich. Auch Samuel weiß, dass er wieder glücklich werden wird, weil bisher immer Gottes Pläne besser waren als seine.

Für uns alle ist dies eine Grenzsituation, in der wir auch weiterhin getragen werden von dem liebevollen Kontakt zu Freunden und der Familie und der spürbaren Anteilnahme in der Bevölkerung Familie Christoph Koch"

Lesen Sie dazu auch:
Schäden am Halsmark: Hohes kardiopulmonales Risiko für Patienten
Chefarzt: Samuel Koch wird nie mehr normal laufen
Etwas Hoffnung für Samuel Koch
"Wetten dass"-Unfall: Keine Angst vor Erster Hilfe bei Wirbelsäulen-Trauma
"Wetten, dass..?"-Kandidat auf Intensivstation

Topics
Schlagworte
Panorama (30147)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »