Ärzte Zeitung online, 12.01.2011

Ministerium schließt Dioxin-Fleisch im Handel nicht aus

HANNOVER (dpa). Das niedersächsische Agrarministerium schließt nicht mehr aus, dass mit Dioxin belastetes Schweinefleisch in den Handel gekommen ist. Am Dienstag hatte Agrar-Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke Dioxin-Fleisch im Handel noch ausgeschlossen. Ministeriumssprecher Gert Hahne sagte am Mittwoch in Hannover, Ripke sei noch nicht auf dem neuesten Stand des zuständigen Kreis-Veterinärs in Verden gewesen.

Bei einem Schweinemäster im Landkreis Verden waren bei Probeschlachtungen überhöhte Dioxin-Werte gemessen worden. 140 Tiere sollten getötet werden. Der Landwirt hatte aber vor der Sperrung seines Hofes Anfang Januar noch Schweine geschlachtet. Deshalb soll nun geprüft werden, ob belastetes Fleisch dieser Tiere in den Handel gelangt ist.

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