Ärzte Zeitung online, 17.01.2011

Mit Pestiziden belastete Paprika in Supermärkten gefunden

HAMBURG (dpa). Nach der Rückrufaktion von spanischen Paprika des Discounters Lidl ist nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace auch in weiteren Supermarktketten Gemüse mit Grenzwertüberschreitungen eines Pestizids gefunden worden.

Greenpeace-Tests wiesen hohe Rückstände des Wachstumsregulators Ethephon in gelben und roten Gemüsepaprika bei Tengelmann in München und Netto in Bonn auf, teilte die Umweltorganisation am Montag in Hamburg mit.

Das Pestizid Ethephon ist nach Greenpeace-Angaben bei zu hohen Rückständen gesundheitsschädlich und kann reizend auf Haut und Schleimhäute wirken. Verbraucher könnten das belastete Gemüse an grünen Schattierungen erkennen.

Am Samstag hatte Lidl den "Spanischen Paprika Mix" (Losnummer L-01-05 TUTW) aus Geschäften in Nordrhein- Westfalen und in Niedersachsen wegen unzulässig hoher Ethephon-Werte zurückgerufen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30502)
Organisationen
Lidl (47)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »