Ärzte Zeitung, 26.01.2011

Ärzte in Honduras entfernen 16-Kilo-Tumor

TEGUCIGALPA (dpa). Einen 15,9 Kilogramm schweren Tumor haben Ärzte in Honduras einer Frau aus dem Unterbauch entfernt.

Die 51-Jährige stammt aus einem Dorf in der Provinz Yoro im Norden des Landes und litt schon seit mehr als zwei Jahren unter dem Gebärmutter-Tumor, der ihr große Schmerzen bereitet und oft Blutungen verursacht habe.

Sie habe aber wegen Geldmangels zunächst keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen können, sagte sie der Zeitung "La Tribuna".

Jetzt wurde sie von einem Gynäkologen- und Onkologen-Team zweieinhalb Stunden operiert. Der Tumor war nach Angaben der Ärzte nicht bösartig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »