Ärzte Zeitung online, 09.02.2011

Pest in Madagaskar: Bereits 21 Tote

ANTANANARIVO (dpa). Seit Anfang Januar sind in Madagaskar 21 Menschen an der Pest gestorben.

Polizei und Gesundheitsbehörden haben laut einem Bericht der Tageszeitung "Courrier" vom Mittwoch nahe der Orte Ambilobe, Manambato und Ambarakaraka im Nordwesten des Inselstaates Straßensperren errichtet, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern.

Allein diese Region habe 16 Pesttote gezählt. Medizinische Teams in den isolierten Orten verteilten Medikamente.

Bereits Anfang Januar wurden nahe des Ortes Ambohimangakely östlich der Hauptstadt Antananarivo fünf Opfer der Pest gemeldet.

In der Regenzeit gibt es in Madagaskar seit vielen Jahren immer wieder Fälle von Pest. Hauptüberträger der Bakterien sind die allgegenwärtigen Ratten, die die Armenviertel der Städte, die meist offenen Abwasserkanäle und die unzähligen wilden Müllkippen bevölkern.

Die Pest wird vor allem durch den Biss von Rattenflöhen auf Menschen übertragen. 2009 waren auf der Insel im Südosten Afrikas 18 Menschen an der Pest gestorben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »