Ärzte Zeitung online, 11.03.2011

Tsunami-Wellen treffen auf US-Westküste

SAN FRANCISCO (dpa). Ein vom mächtigen Erdbeben vor Japan ausgelöster Tsunami hat am Freitagmorgen (Ortszeit) die amerikanische Westküste getroffen. Die ersten Wellen trafen an der Stränden des US-Bundesstaates Oregon ein, berichtete der Radiosender KCBS.

Für die gesamte Westküste war schon in der Nacht eine Tsunami-Warnung ausgerufen worden. Die Behörden warnten vor Wellen bis zu einer Höhe von zwei Metern.

Einwohner in besonders gefährdeten Küstenabschnitten wurden aufgerufen, in höher gelegenen Regionen Schutz zu suchen. Die Behörden warnten, die möglichen Gefahren nicht zu unterschätzen. Einige Küstenstraßen und Häfen wurden vorsichtshalber gesperrt.

Der vom Erdbeben ausgelöste Tsunami hatte bereits zuvor die zu den USA gehörenden Hawaii-Inseln erreicht. So wurden nach Angaben des Senders CNN im Norden von Maui fast zwei Meter hohe Fluten gemessen. Weil es noch dunkel war, herrschte zunächst Unklarheit über das Ausmaß der Schäden.

Lesen Sie dazu auch:
Erdbeben in Japan: Viele Tote, Tsunami-Warnung für 20 Länder, Brand in Kernkraftwerk
Nach Beben in Japan: Kernkraftwerk Fukushima nur noch per Batterie gekühlt
Tsunami-Wellen treffen auf US-Westküste

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)
Japan (438)
Organisationen
CNN (162)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »