Ärzte Zeitung, 27.03.2011

Mobbing-Site kommt auf den Index

BERLIN (dpa). Die Mobbing-Site isharegossip.com kommt auf den Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM). Dies kündigte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) an. Dadurch wird die Suche nach den Seiten, auf denen Nutzer anonym über andere herziehen, erschwert.

Bis zum 29. März sollten alle Maßnahmen umgesetzt seien, teilte das Familienministerium mit. Die Gerüchte-Site war in den vergangenen Tagen wegen öffentlicher Hetzbeiträge und derben Beleidigungen gegen Jugendliche in die Schlagzeilen geraten.

Internetseiten, die von der Bundesprüfstelle indiziert werden, können auf den deutschen Versionen der einschlägigen Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo nicht mehr ohne Weiteres gefunden werden.

Die sechs größten Suchmaschinen in Deutschland hatten sich 2007 in einer freiwilligen Selbstverpflichtung bereiterklärt, die von der Behörde indizierten Seiten nicht mehr in den Suchergebnislisten anzuzeigen. Wer die Webadresse der Mobbingsite kennt, kann sie aber weiterhin direkt ansteuern.

Seit Ende Januar ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt gegen den Betreiber, nachdem Eltern in Hessen Strafanzeige wegen der Verunglimpfung ihrer Kinder im Netz gestellt hatten.

Topics
Schlagworte
Panorama (30506)
Organisationen
Google (339)
Yahoo (26)
Personen
Kristina Schröder (140)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »

"Harte Hand" schadet dem Schulerfolg

Den Lebenswandel eines Kindes kann ein sehr strenges Elternhaus negativ beeinflussen, belegt eine Studie. mehr »