Ärzte Zeitung online, 14.04.2011

Cäsium-Aktivität in Asse deutlich gestiegen

SALZGITTER (dpa). Im maroden Atom-Endlager Asse in Niedersachsen ist in 750 Meter Tiefe die Cäsium-Aktivität deutlich gestiegen.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat in einem alten Bohrloch eine Konzentration des radioaktiven Stoffes von 240 000 Becquerel pro Liter (Bq/l) gemessen.

Der Wert liege 24 Mal höher als die erlaubte Freigrenze, sagte ein BfS-Sprecher am Donnerstag. Das BfS habe sichergestellt, dass niemand in direkten Kontakt mit der kontaminierten Lauge kommt.

Das untersuchte Bohrloch wurde 2008 vom früheren Asse-Betreiber Helmholz-Zentrum München eingerichtet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »