Ärzte Zeitung online, 31.05.2011

Geflügelpest in Ostwestfalen weitet sich aus

PADERBORN (dpa). Die Aviäre Influenza in Ostwestfalen hat sich auf den Kreis Paderborn ausgeweitet. Auf einem Hof im Raum Delbrück, wo der Virus nachgewiesen wurde, sollen vorsorglich rund 12.000 Tiere getötet werden.

Das teilte der Kreis Paderborn am Dienstag mit. Unklar war zunächst, ob es sich um eine hoch oder niedrig ansteckende Variante des Influenzaerregers handelte.

Laborergebnisse werden bis zum Ende der Woche erwartet. Um den Betrieb wurde im Umkreis von einem Kilometer eine Sperrzone errichtet.

Bislang sind in Ostwestfalen im Kreis Gütersloh vier Betriebe mit zusammen fünf Standorten von der Geflügelseuche betroffen. Mehr als 64.000 Tiere wurden bereits getötet.

Bei allen erkrankten Tieren handelte es sich laut dem Kreis nicht um den gefährlichen Erreger vom Typ H5N1, der vor fünf Jahren auch schwere Erkrankungen bei Menschen zur Folge hatte.

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)
Krankheiten
Grippe (3193)
Vogelgrippe (650)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »