Ärzte Zeitung, 17.06.2011

Organspende-Aktivistin Kotter gestorben

NEU-ISENBURG (bee). Die Idee, auf Partys über die Organspende zu diskutieren, hat Claudia Kotter bekannt gemacht. Die 30-Jährige, die sich seit Jahren für die Organspende einsetzt, ist gestorben.

Kotter litt an der Autoimmunkrankheit Sklerodermie. Während sie auf ein Spenderorgan wartete, gründete sie 2003 den Verein "Junge Helden" und wollte damit die Auseinandersetzung unter jungen Leuten mit der Organspende fördern.

2005 bekam sie eine Lunge transplantiert, nun versagte laut Medienberichten ihr Herz. Noch zum Tag der Organspende Anfang Juni war sie in Frankfurt.

Ihr Buch "Gute Nacht, bis morgen" hatte die "Ärzte Zeitung" ausführlich vorgestellt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »