Ärzte Zeitung online, 04.07.2011

Südkorea: Drei Tote bei Schießerei in Kaserne

SEOUL (dpa). In Südkorea hat ein Soldat auf einem Militärstützpunkt nahe der innerkoreanischen Grenze ein Blutbad unter seinen Kameraden angerichtet.

Drei Menschen seien erschossen, zwei weitere verletzt worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul am Montag. Auch der mutmaßliche Schütze, ein Unteroffizier, sei verwundet. "Wir haben noch keine Informationen über die Motive für seine Tat", sagte der Sprecher.

Die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete unter Berufung auf Militärs, der Täter habe nach den Schüssen auf die anderen Soldaten eine Handgranate gezündet, um sich selbst zu töten. Dabei sei er schwer verletzt worden.

Bei den Toten handele es sich um einen Feldwebel, einen Korporal und einen Obergefreiten. Der Zwischenfall ereignete sich den Angaben zufolge in einer Infanterieeinheit auf der Insel Kanghwa, die vor der Westküste nahe der schwer bewachten Seegrenze zum kommunistischen Nordkorea liegt.

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