Ärzte Zeitung online, 13.07.2011

Trotz Herzinfarkts: Lokführer fährt zum nächsten Bahnhof

NEUSS/DÜSSELDORF (dpa). Trotz eines akuten Herzinfarkts hat ein Lokführer einer S-Bahn in Neuss seinen Zug noch bis zum nächsten Bahnhof gefahren.

Ein Sprecher der Bundespolizei in Düsseldorf sprach von einem "fast heroischen" Handeln des Lokführers in der Nacht zum Dienstag.

"Er merkte, dass etwas nicht mit ihm stimmte. Dennoch entschloss er sich, bis zum Bahnhof zu fahren: damit die Fahrgäste einfacher umsteigen können und die Rettungskräfte ihn besser erreichen."

In der Station Neuss-Norf kam der Zug kurz darauf zum Stehen. Der Infarktpatient wurde in ein Krankenhaus gebracht. "Die Bahnreisenden konnten kurze Zeit später mit einer anderen S-Bahn ihren Weg fortsetzen", hieß es.

[16.07.2011, 20:08:21]
Dr. Bruno Josef Schotters 
Heroische Tat
Der Lockführer hat selbstlos und heroisch reagiert, wahrscheinlich weil er die möglichen Folgen nicht abschätzen konnte.
Ein mir bekannter Internist erlitt beim Rennradsport einen Infarkt mit typischer Symptomatik. Er mußte noch 20 km mit dem Rennrad zurücklegen, um ein Krankenhaus zu erreichen. Diagnose VW-Infarkt. Er hat überlebt. zum Beitrag »

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